Langsee - CTF - RV-Schleswig 05.02.06

Nach der morgendlichen Wettersichtung, es vielen einige Schneeflocken und
die Temperatur war um den Gefrierpunkt, habe ich mich gegen 8:20 Uhr auf den
Weg nach Neu Berend gemacht. Die Autobahn war frei, so dass ich ohne
Probleme den Startort erreicht habe, nur beim Einparken des Autos gab es
aufgrund der abgefahrenen Sommerreifen und der dünnen Schneedecke leichte
Kontrollschwierigkeiten.

Nach kurzem Klönschnack mit Knut, Begrüßung der Kieler und dem Genuss eines
Bechers mit heißem Kaffee, war es um 10:00 soweit. Hans-Peter (RV-Schleswig)
gab die Parole aus: Herzlich Willkommen - Glatte Wege - nur gleichschnelle
Gruppen - erste Gruppe vor - das ist Holger euer Guide - und das ist der
zweite Dennis mit der Weste - (So kommt man zu seinem Spitznamen) - und los.

Ich fuhr natürlich in der ersten Gruppe - natürlich. Wirklich langsam wurde
nicht gefahren. Nach zwei Kilometern war für den bärtigen RG-Uni Crosser die
Fahrt zuende - das Schaltwerk hatte sich rückwärts um das Ritzel gewickelt.
Auf der ganzen Tour gab es in der Gruppe keine weiteren technischen Defekte.

Die Gefahrenlage wurde von Holger gut eingeschätzt, da er die Strecke an den
Tagen vorher bereits ohne Schneedecke abgefahren war, und somit jedes nun
unter dem Schnee verborgene Eisfeld mit Vornamen kannte. Leider sind
trotzdem einige Fahrer gestürzt. Keiner hat sich verletzt.

Nach ca. der Hälfte der Tour kamen wir wieder am Startort an, wo inzwischen
die Verpflegungsstation eingerichtet war. Die von Holger telefonisch
durchgegebene Großbestellung von einigen Pizzas, Döner und Schlachtplatte
wurde zwar nicht rechtzeitig geliefert, wir konnten uns aber an anderen
Kleinigkeiten wie Rosinenbrötchen, Bananen, Mü-Riegel und heißen Tee laben.

Dann ging es für diejenigen die wollten auf den zweiten Teil der längeren
Runde. Hier kannte Holger die Eisfelder nicht so gut. Und rollte sich auch
prompt ab - sein Kommentar mit hoher Frauenstimme: "Das passiert mir kein
zweites mal." Auch Dennis mit der Weste stürzte. Das ihm dabei nichts
passierte lag wohl nicht an der Weste, sondern am Helm und dem weichen
Boden.

Runde beendet - Fahrrad eingepackt - (so schmutzig wie es vorher schon war.
Es gab eine Möglichkeit zum Fahrradabspritzen, die von den Teilnehmern gern
genutzt wurde.) - geduscht und gestriegelt - warme Suppe gegessen und
bischen Werbung für unsere Veranstaltung gemacht - und ab nach hause.

Letztendlich kann man behaupten, dass die RV-Schleswiger wieder eine gut
organisierte und gelungene Veranstaltung hingelegt haben.
Es hat wieder viel Spass gebracht.

Ach ja, genau weiß ich es nicht, aber es waren wohl ca. 40 - 45 Mann/Frau am
Start.

Text: MS - Bilder: XX