Gestern noch als letzter FTNler auf der Strecke, heute als Erster. Unser gelbes Trikot - Arndt;
und mit ihm der ganze Haufen in der Hobby-Klasse. Nach einem ganz schlechten Start, der auch sehr plötzlich
kam "auf die Plätze los", kämpfte er sich von etwa Platz 8 zügig nach vorne, sodass er nach der ersten Runde
mit dem Spitzenfahrer durch Start-Ziel kam. Von da an spannte Arndt sich vorne an die Spitze und versuchte
durch hohes Tempo und saubere Fahrtechnik seinen direkten Verfolger zu Fehler zu zwingen.
Diese Taktik war von Erfolg gekrönt. Konnte der Fahrer nach dem ersten Rutscher nocheinmal kurz zu Arndt auf-
schließen, merkte er beim Erreichen von Arndts Hinterrad, dass es rechts wieder ins Gelände ging.
So half ihm der Hosenboden etwas beim Bremsen.

Von da an, konnte Arndt ein einsames Rennen an der Spitze fahren. Er baute seinen Vorsprung stetig aus, bis
zur Vorletzten Runde, als er auch noch eine kurze Bodenprobe nahm. Der Kurs war an einigen Stellen sehr glatt,
so mussten eigentlich alle FTN-Crosser heute unfreiwillig mindestens einmal vom Rad.
Glück hatte Arndt noch bei der Siegerehrung, dass dort nicht noch ein Sturz hinzukam, denn das Podest war
komplett vereist. Doch alle drei "Treppchenbesteiger" blieben sutrzfrei :).
Keine Angst, Sönke hat sein Rad nicht vergessen, er hatte heute in Volksdorf noch eine Premiere.
Er sollte mit der U13 nicht wie letztes Jahr an selber Stelle laufen, nein, er musste zuerst laufen,
dann ein Crossrennen und anschliessend noch einen Geschicklichkeitsparcour absolvieren!
Aber, nicht schlimm, wenn einem das zu viel ist. Wichtig ist: Er durfte sein neues Crossrad auch
ausführen!
Also alle Kleinen an den Start, ca. 700 Meter musste Sönke laufen.
Hier lief er allen hinterher, doch nach dem direktem Wechsel aufs Rad machte Sönke
auf den verkürzten Runden einige Plätze gut.
An Platz vier liegend ging es in den mit Pinolen abgesteckten Parcour,
in dem alle auch zusätzlich Laufpassagen einlegen mussten. Allerdings war es hier so eng,
dass niemand auch nur einen Platz gutmachen konnte- hier sollte man nacheinander durchfahren
und die Zeiten stoppen, dann hätte es auch Sinn gemacht.
Aber egal, Sönke landete am Ende auf Platz vier.
Gerrit hoffte heute auf ein besseres Rennen als gestern.
Doch am Start war erstmal ein heilloses Durcheinander, dann kam Gerrit schlecht weg.
Die ersten beiden Runden fuhr Gerrit etwas zu ruppig und verlor ein bisschen den Anschluss
und den Faden.
Aber ab der dritten Runde änderte er nach Anweisung von Arndt und Robin die Fahrweise
und konnte Plätze gutmachen und arbeitete sich von Platz acht auf fünf vor.
In der vorletzten Runde waren noch Chancen um auf Platz vier zufahren,
doch ein Sturz nach Fahrfehler verhinderte dieses. Das war ein recht vernünftiges Rennen von Gerrit.
Wenn er jetzt noch ein bisschen an der Kurventechnik arbeitet und ein wenig noch die Hektik in den
technischen Passagen ablegt, kann er noch was „reißen“ in der Gesamtwertung!
Im Anschluss ging unser Senioren2 Fahrer Sven an den Start.
Er kam super weg, aus Startreihe drei ging er als vierter in die erste Kurve.
In den nächsten Runden reihte er sich zwischen den achten und zehnten Rang ein.
Bis zum Ende des Rennens büßte er noch wenige Plätze ein und kam in der Region um Platz
zehn ins Ziel. Sven fuhr ein sehr gutes Rennen. Der zehnte Platz ist sehr hoch einzuordnen,
wurden doch die ersten drei Plätze von der absoluten nationalen Senioren-Spitze belegt.
Sieger wurde der Senioren-Weltmeister Jens Schwedler vor dem letzjährigen Senioren-Straßen-
Weltmeister Raible und dem nationalem Spitzenfahrer Robert Karrasch.